Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom November, 2014 angezeigt.

Nichts Neues im All – Christopher Nolans „interstellar“e Apokalypse

Interstellarist ungeheuer opulent photographiert, brilliant inszeniert, mit 169 Minuten episch in der Länge, zeitgemäß dystopisch in Inhalt und Botschaft, auf eine Fortsetzung ausgerichtet, prominent besetzt, aber, der Film weist leider dennoch nichts Neues auf, im Gegenteil. „Interstellar“ verbeugt sich respektvoll vor einer ganzen Menge prominenter Vorgänger, überwindet sie aber nicht, kommt über das reine Zitieren leider nicht hinaus.


Der britisch-US-amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent Christopher Nolan (*1970) gilt wohl zurecht als einer der bedeutendsten Filmemacher unserer Zeit. Seine Dark-Knight-Trilogie (Batman Begins (2005), The Dark Knight (2008), The Dark Knight Rises(2012)) ist legendär, Memento (2000) und Inception (2010) sind zukunftsweisend und revolutionär. Wenn dieser Mann einen neuen Film bringt – und auch hier war die Trailer-Politik sehr geschickt, werbeklug und umsichtig eingesetzt –, dann schaut alles hin und die Erwartungshaltun…